„Prüfen, rufen, drücken!“ – Erfolgreiche Multiplikatorenausbildung an der AvH
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
1. Juni 2026
Unter dem Motto „Prüfen, rufen, drücken!“ wurden am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, an der Alexander-von-Humboldt-Schule in der Gießener Weststadt fünf Mitarbeitende als Multiplikatoren für die Anwenderschulung eines automatisierten externen Defibrilators (AED) ausgebildet.
Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) und die Björn-Steiger-Stiftung kooperieren bereits seit einiger Zeit miteinander, um Wiederbelebungsunterricht in den hessischen Schulen flächendeckend anbieten zu können. Zu diesem Zweck wurde die AvH bereits vor einiger Zeit mit insgesamt zwölf Übungspuppen, sogenannten Dummys, durch die Björn-Steiger-Stiftung ausgestattet. Um diese im Unterricht nun anwenden zu können hat das Personal der Schule durch André Hoß vom DRK-Kreisverband Marburg-Gießen e.V. nun die notwendige Multiplikatorenausbildung erhalten.
Neben Tanja Wurm und Wolfgang Peis von der Schulsozialarbeit ließen sich auch die Lehrkräfte Tobias Sturm und Christian Boucsein sowie der stellvertretende Schulleiter, Florian Kunz, in der zwei Unterrichtseinheiten dauernden Fortbildung in die Benutzung des AED einweisen.
Ferner wurden noch einmal die grundlegenden Kenntnisse der ersten Hilfe beim Auffinden von bewusstlosen Personen in der Gruppe wiederholt, bevor schließlich in Kleingruppen der AED-Einsatz mit Hilfe eines Trainingsgerätes simuliert wurde. André Hoß vermittelte den Teilnehmenden mit einer gekonnten Mischung aus notwendigem Ernst und Humor die Kenntnisse. So wurde etliche Male der Ablauf einer Rettungsaktion durchgespielt. Er beantwortete auch souverän sämtliche Nachfragen und verwies immer wieder auf die sich stetig ändernden Leitlinien und appellierte daher: “Eigentlich sollten alle Menschen regelmäßig ihre Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen. Häufig sind die Lehrgänge mit dem Erwerb des Führerscheins zuletzt erfolgt – das kann schon einmal 40 Jahre her sein.”
Ab dem kommenden Schuljahr ist die AvH nun in der Lage, die eigenen Schülerinnen und Schüler im Umgang mit diesem lebensrettenden Hilfsmittel anzuleiten. Die Ausbildung soll vorzugsweise im Jahrgang 7 stattfinden sowie auf die von Herrn Sturm geleitete Erste-Hilfe-AG “Dienst am Menschen” ausgeweitet werden. Im Nachgang der Schulung erhält die AvH noch ein AED-Trainingsgerät für den Wiederbelebungsunterricht, einen echten AED, der in Zukunft in Notfällen Leben retten kann, sowie einen Rucksack mit Erster-Hilfe-Ausstattung für die AG von der Björn-Steiger-Stiftung, worüber sich die gesamte Schulgemeinde sehr freut.
Text und Foto: Kunz
Abgangsklassen der Alexander-von-Humboldt-Schule begeistert vom Azubi-Spot in Gießen
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
20. Mai 2026
Ein spannender und erfolgreicher Tag erwartete die Abgangs- und Vorabgangsklassen der Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen beim Besuch des Azubi-Spots im Kinopolis in Gießen. Die Ausbildungsmesse bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zahlreiche Unternehmen und Institutionen kennenzulernen und sich aus erster Hand über Ausbildungsberufe und Karrierewege zu informieren.
Rund 14 Firmen und Einrichtungen präsentierten sich auf der Messe, darunter der Landkreis Gießen, die Diakonie, die Bundeswehr, die Bundespolizei, Bosch, das Finanzamt, OVAG Netz, der Zoll, die Rentenversicherung, die Stadtwerke Gießen sowie die Firma Rinn. Vor Ort herrschte reger Betrieb und die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit intensiv, um Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen.
Besonders spannend war für viele der Vergleich zwischen der Bundespolizei und der hessischen Landespolizei. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Unterschiede in Ausbildung, Aufgabenbereichen und Einsatzmöglichkeiten kennenlernen.
Für ein echtes Highlight sorgte Schüler Mohamed Mohamed Said beim Vortrag der Bundespolizei. Dort trat er bei einem Quiz gegen Teilnehmer zweier anderer Schulen an. Dank seiner Aufmerksamkeit und seines Wissens setzte er sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durch und gewann einen Fußball als Preis. Die Freude darüber war natürlich groß – ein toller Erfolg und ein schönes Erlebnis für den Schüler und die gesamte Gruppe.
Doch nicht nur die Informationen und Gespräche machten die Messe besonders attraktiv. Für die Schülerinnen und Schüler gab es ein motivierendes Belohnungssystem: Wer an Präsentationen teilnahm, Fragen stellte oder Gespräche mit Unternehmen führte, erhielt Tickets. Diese konnten am Ende der Messe an einer Slotmaschine gegen Preise eingetauscht werden. Zu gewinnen gab es unter anderem Kinogutscheine sowie zahlreiche Werbegeschenke der Firmen wie USB-Sticks, Trinkflaschen oder Ladekabel. Dadurch wurde die Berufsorientierung auf spielerische Weise mit Spaß und Motivation verbunden.
Auch die Gespräche mit den Auszubildenden der Firmen kamen bei den Jugendlichen sehr gut an. Viele erhielten neue Informationen über verschiedene Berufsbilder, Bewerbungsmöglichkeiten und Ausbildungswege. Einige Schülerinnen und Schüler konnten sogar bereits erste Kontakte für zukünftige Praktika knüpfen.
Ein interessantes Gespräch ergab sich außerdem mit der Firma Rinn, die aktuell noch Ausbildungsplätze als Betonfertigteilbauer und Verfahrensmechaniker anbietet.
Die Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen zieht insgesamt ein sehr positives Fazit: Der Azubi-Spot war eine rundum gelungene Veranstaltung, die den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in ihre berufliche Zukunft ermöglichte.
Text und Foto: Wurm
Drei erfolgreiche Aktionstage „Hessen spielt Tischtennis“ an der Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
17. Mai 2026
Konrektor Florian Kunz mit den Siegern sowie den Organisatorinnen Tanja Wurm (2.v.r.) und Susanne Mederer
Drei spannende und abwechslungsreiche Tage rund um den Tischtennissport liegen hinter unserer Schule. Im Rahmen der landesweiten Aktion „Hessen spielt Tischtennis“ beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung an den verschiedenen Tischtennis-Angeboten in den Pausen.
Die Aktion des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV) verfolgt das Ziel, Menschen für Tischtennis zu begeistern und möglichst viele dazu zu motivieren, selbst Schläger und Ball in die Hand zu nehmen. Unter dem Motto „Hessen spielt Tischtennis“ finden im gesamten Bundesland vielfältige Aktionen an Schulen und in Vereinen statt. (Hessischer Tischtennis-Verband)
Auch an unserer Schule war die Begeisterung deutlich spürbar: Bereits am ersten Tag herrschte großer Andrang an den Tischtennisplatten. Über alle drei Aktionstage hinweg wurde gespielt, gelacht, angefeuert und um Punkte gekämpft.
Besonders beliebt waren die Mitmachaktionen. So konnten die Teilnehmenden ihr Geschick beim Balltippen unter Beweis stellen, beim Rundlauf gegeneinander antreten oder versuchen, beim „Kasten treffen“ möglichst präzise zu spielen. Dabei stand nicht nur der sportliche Wettbewerb im Vordergrund, sondern vor allem der gemeinsame Spaß an Bewegung und Spiel.
Durch die zusätzlichen Aktionstage im Vergleich zum Vorjahr hatten diesmal noch mehr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an den Wettbewerben teilzunehmen und Punkte zu sammeln. Am Ende standen die Sieger fest, die sich über tolle Preise freuen durften.
Beim Rundlauf setzte sich Youssef Ben Amor aus der Klasse 6a durch und belegte den ersten Platz. Den zweiten Platz teilten sich René Rippel und Brian Kretschmann aus der Klasse 5a.
Im Wettbewerb „Balltippen“ erreichte Bedirhan Ildiri aus der Klasse 8P1 den ersten Platz. Zweiter wurde erneut Youssef Ben Amor aus der 6a, gefolgt von Artem Mashyn aus der Deutsch Intensiv-Klasse auf dem dritten Platz.
Auch beim „Kasten treffen“ gab es starke Leistungen. Besonders geehrt wurden Kaalid Reshid aus der Klasse 6b sowie Salman Ahmed aus der Deutsch Intensiv-Klasse für ihre hervorragenden Ergebnisse.
Die Aktion hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Begeisterung Tischtennis auslösen kann und wie Sport Menschen verbindet.
Weitere Informationen zur landesweiten Aktion gibt es beim Hessischen Tischtennis-Verband unter Hessen spielt Tischtennis.
Text: Wurm
Foto: Peis
Meer, Musical und Museen – eindrucksvolle Klassenfahrt der 9P der Alexander-von-Humboldt-Schule
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
20. April 2026
Wie sieht eigentlich das Meer aus? Was ist ein Musical? Warum nennt man Hamburg auch das Tor zur Welt? Diese Fragen beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9P der Alexander-von-Humboldt-Schule in Gießen und führte in der Planungsphase für die Abschlussfahrt schnell zu dem Entschluss, ihnen in Hamburg auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Elena Kurter erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm, um Deutschlands Norden geographisch und kulturell kennenzulernen.
Erwartungsvoll traf sich die Klasse 9P mit den beiden Lehrerinnen Elena Kurter und Susanne Mederer am Gießener Hauptbahnhof. Nach einer etwas längeren Zugfahrt aufgrund von Verspätungen wurde dann im Hostel in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs eingecheckt. Danach ging es erst einmal in die Innenstadt, um Hamburg mit allen Sinnen zu erkunden.
Am Dienstag stand bei einem Besuch des Heideparks die Stärkung der Klassengemeinschaft im Vordergrund. Zunächst waren einige noch zögerlich, ob sie die Fahrgeschäfte auch wirklich nutzen sollen. Doch im Laufe des Tages entstand eine tolle Gruppendynamik und schließlich fuhr die ganze Klasse auch die größten Achterbahnen gemeinsam. Glücklich trat man abends die Zugfahrt nach Hamburg an, um dort den Tag erst in der Stadt und dann beim gemeinsamen Spieleabend ausklingen zu lassen.
Ein großer Wunsch ging für viele der Schülerinnen und Schüler am Mittwoch in Erfüllung, hatte doch ein Großteil der Klasse noch nie ein Meer gesehen. Daher durfte die Gelegenheit nicht verpasst werden, die nahe gelegene Ostsee zu besuchen. Natürlich durfte auch der Besuch des Sea Life-Museums nicht fehlen. Glücklicherweise fand zu dieser Zeit sogar eine Fütterung am Ozeanbecken statt. Nicht nur kleine Fische konnten so aus nächster Nähe bewundert werden, sondern auch zwei Haiweibchen und eine Riesenschildkröte begeisterten die Schülerinnen und Schüler. Das ist eine Seltenheit, denn Wasserschildkröten dieser Art und Größe dürfen nur unter sehr strengen Auflagen in Gefangenschaft gehalten werden.
Der letzte Tag stand ganz unter dem Motto der Stadterkundung. Nach einem Spaziergang durch die Speicherstadt fuhr die Klasse mit der längsten Rolltreppe Europas auf die Besucherterrasse der Elbphilharmonie. Bei fast strahlend blauem Himmel bot sich ein fantastischer Blick über die Stadt und den Hafen. Das Staunen über die Größe der über 400 m langen Containerschiffe während der anschließenden Hafenrundfahrt war groß. Hier konnte die Klasse das Tor der Welt hautnah sehen und erleben.
Den krönenden Abschluss der Fahrt bildete der Besuch des Musicals „Der König der Löwen“. Im Vorfeld wurde im Unterricht die Handlung der Geschichte eingehend thematisiert. Die Begeisterung über die künstlerische Umsetzung war groß und die Show für alle sehr beeindruckend. So kehrte die Klasse mit vielen tollen Eindrücken und besonderen Erlebnissen nach Gießen zurück und startet nun mit Motivation und Ehrgeiz in die letzte Prüfungsphase.
Text und Foto: Mederer
Fleiß, Ehrgeiz und viel Freude an der Bewegung – über 50 Sportabzeichen an der Alexander-von-Humboldt-Schule verliehen
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
2. März 2026
Schulleiter Markus Koschuch (vorne kniend) und die Sportlehrkräfte Susanne Mederer (re) und Tobias Sturm (links außen) mit den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern
Das Deutsche Sportabzeichen ist eine offizielle Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, die über eine Million Menschen jährlich versuchen zu erlangen. Dafür ist Vielseitigkeit gefragt, werden hier doch koordinative Fähigkeiten wie Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer auf die Probe gestellt.
Auch an der Alexander-von-Humboldt-Schule wurde im vergangenen Jahr fleißig trainiert, sei es im Schwimmen, Turnen, Fahrradfahren, Seilspringen oder der Leichtathletik. Was vor einigen Jahren ganz klein mit der Teilnahme einer Klasse begann, ist nun stetig gewachsen. So haben sich im letzten Jahr stolze acht von dreizehn Klassen der Aufgabe angenommen und sich im Sportunterricht auf das Deutsche Sportabzeichen vorbereitet. Dies zeigt, dass der Sport an Gießens einziger Mittelstufenschule inzwischen einen hohen Stellenwert hat. Nicht nur die Abnahme des Sportabzeichens ist fest verankert, die Schule beteiligt sich regelmäßig auch an anderen sportlichen Aktionen und Projekten wie „Wheel Up“ oder „Hessen spielt Tischtennis“ und bietet täglich sportliche Pausenangebote an. So erweitern die Schülerinnen und Schüler ihr Bewegungserfahrungen auf vielfältige Art und Weise. Viele von ihnen haben keine Anbindung an Sportvereine und somit keinen Zugang zu außerschulischem Sporttreiben. Um so wichtiger ist es daher, ihnen in der Schule die vielen Facetten des Sporttreibens erlebbar zu machen, betont Sportlehrerin Susanne Mederer.
Nicht zuletzt sind die vielen Bewegungsmöglichkeiten dafür verantwortlich, dass nun über 50 Schülerinnen und Schülern im Beisein von Schulleiter Markus Koschuch und Wiebke Schoneweg-Metz vom Sportkreis Gießen das Deutsche Sportabzeichen verliehen werden konnte. In seiner Rede betonte Markus Koschuch die Bedeutung von Disziplin, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und Fairness, die nicht nur im Sport eine wichtige Rolle spielen. Durch regelmäßiges Üben, aber nicht zuletzt auch durch die Freude an der Bewegung war es möglich, dass so viele Jugendliche die Anforderungen für das Sportabzeichen erfüllen konnten. „Ihr habt gezeigt, dass ihr etwas Gutes leisten könnt, wenn ihr ein Ziel vor Augen habt“, lobte er seine Schülerschaft.
Auch die Vertreterin des Sportkreises Wiebke Schoneweg-Metz zeigte sich beeindruckt, mit wie viel Engagement sowohl auf Seiten der Jugendlichen als auch auf der der Kollegen für die Erreichung der Sportabzeichen gearbeitet wurde, um so ein tolles Ergebnis zu erzielen. Sie ermutigte die Anwesenden, auch weiterhin dafür zu üben.
Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler stellten sich den Herausforderungen, auch die beiden Sportlehrer Susanne Mederer und Tobias Sturm ließen es sich nicht nehmen, für das Sportabzeichen zu trainieren und freuten sich, nun das Abzeichen verliehen zu bekommen.
Schließlich war der spannende Moment für die Jugendlichen gekommen und alle Klassen warteten gespannt darauf, wer von ihnen das Abzeichen wohl verliehen bekommt. Mit viel Applaus wurde der Erfolg der Sportlerinnen und Sportler gewürdigt und für alle Anwesenden war klar, auch im nächsten Jahr wieder daran teilnehmen zu wollen.
Text: Mederer
Fotos: Peis
Spaß auf Rollen – Wheel Up-Projekt an der Alexander-von-Humboldt-Schule
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
18. Februar 2026
Das Bewegungsfeld Rollen, Gleiten, Fahren erweitert Bewegungserfahrungen von Schülerinnen und Schülern in besonderer Weise und hat einen engen Bezug zu der außerschulischen Bewegungswelt von Kindern und Jugendlichen. Daher sind Erfahrungen mit Rollern, Inline Skates, Fahrrädern, Skateboards u.ä. im Sportunterricht von großer Bedeutung, da Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Können direkt in der Freizeit anwenden können. So erschließen sie sich Bewegungsräume, entwickeln und erweitern Bewegungsfertigkeiten und lernen, Geschwindigkeit und Risiko, auch gerade für das Fahren im Straßenverkehr, zu beherrschen und können Gefahren besser einschätzen.
Dieser wichtigen Aufgabe hat sich Gießens Mittelstufenschule, die Alexander-von-Humboldt-Schule, in besonderem Maße angenommen und sich für die Teilnahme am Wheel Up-Projekt beworben. Diese Maßnahme wird derzeit für weiterführende Schulen vollständig von der AOK Hessen gefördert.
Nun gastiert der große Materialanhänger von Wheel Up für 14 Tage an der Schule. Der Anhänger ist bestückt mit Fahrzeugen wie Scootern, Waveboards, Surfskates, Balance Boards, Inline Skates und vielem mehr. Auch Helme, Schützer, Rampen und Kleingeräte sind vorhanden, so dass für den Unterricht alles zur Verfügung steht.
Am Dienstag erhielten die Klassen 8P1 und 5a zusammen mit den Sportlehrern Joshua Dörfler, Rico Pütz, Tobias Sturm und Susanne Mederer eine Einführung. Hier wurde mit viel Freude und Motivation gerollert und sogar Waveboards waren im Einsatz – sie bieten für die meisten der Schülerinnen und Schüler eine ganz neue Bewegungserfahrung. Trotz des größeren Altersunterschieds und den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Erfahrungen kamen alle Schülerinnen und Schüler auf ihre Kosten und freuen sich schon sehr auf die nächste Stunde. Nicht nur im Sportunterricht, sondern auch in den Pausen und der Nachmittagsbetreuung wird nun fleißig an der AvH gerollt.
Damit der Effekt des Projekts auch über die zwei Wochen hinaus genutzt werden kann, hat die Schule in den Bereich Rollen, Gleiten, Fahren investiert und kürzlich neben Mountainbikes aus dem Projekt Bikeschool auch Roller und Inline Skates in Klassenstärke angeschafft.
Text und Fotos: Mederer
Fahrradcodierung an der Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen – Erfolgreiche Präventionsaktion der Stadtpolizei
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
13. Januar 2026
Kürzlich war die Stadtpolizei Gießen, Abteilung Prävention und Kommunikation (Prävko), zu Gast an der Alexander-von-Humboldt-Schule (AvH) Gießen. Anlass war eine umfassende Fahrradcodierungsaktion, die sowohl die neu angeschafften Schulräder als auch private Fahrräder von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften einschloss.
Die AvH Gießen ist seit Kurzem offiziell BikeSchool und investiert gezielt in nachhaltige Mobilität und Verkehrserziehung. Passend dazu wurden im Rahmen der Aktion die Fahrräder durch das Fachgebiet Prävko der Stadtpolizei Gießen professionell gegen Diebstahl gesichert.
Besonders erfreulich: Die Fahrrad-AG, unter der Leitung von Frau Kurter und Frau Leib, konnte live dabei sein, Fragen stellen und wertvolle Einblicke in die Arbeit der Polizei und in moderne Diebstahlprävention gewinnen.
Bei der Codierung wird ein individueller Code, der aus Wohnanschrift und Name generiert wird, direkt vor Ort erstellt. Dieser Code wird mithilfe eines speziellen Geräts dauerhaft in den Fahrradrahmen geprägt und zusätzlich mit einem Aufkleber gekennzeichnet. Die Codierung wirkt abschreckend auf Diebe und ermöglicht es, gefundene Fahrräder ohne zusätzliche Registrierung eindeutig dem rechtmäßigen Besitzer zuzuordnen.
Die Stadtpolizei Gießen bietet solche Fahrradcodierungen mehrmals jährlich kostenlos an. Informationen dazu finden Interessierte über Suchmaschinen unter dem Stichwort „Fahrradcodierung Stadt Gießen“.
Die Schulgemeinde der Alexander-von-Humboldt-Schule bedankt sich herzlich bei der Stadtpolizei Gießen für dieses wichtige Präventionsangebot und die gelungene Aktion. Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie Sicherheit, Nachhaltigkeit und schulisches Engagement erfolgreich miteinander verbunden werden können.
Text und Fotos: Wurm
67. Vorlesewettbewerb 2025/26: Josiane Kießlich gewinnt den Schulentscheid an der Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
4. Dezember 2025
Die Sieger der Alexander-von-Humboldt-Schule (vl): Organisatorin Susanne Mederer, Zweitplatzierte Patrycja Kamrad, Chelsea Jähn (3. Platz), Schulsiegerin Josiane Kießlich und Schulleiter Markus Koschuch
Foto: Peis
Die beste Vorleserin der Alexander-von-Humboldt-Schule in Gießen steht fest. Beim diesjährigen Schulentscheid setzte sich Josiane Kießlich gegen fünf Mitschülerinnen und Mitschüler der Jahrgangsstufe 6 durch. Sie vertritt nun die Schule im Februar 2026 auf regionaler Ebene beim Stadtentscheid.
Der Vorlesewettbewerb hat erneut gezeigt, wie inspirierend Lesen sein kann. Mit Engagement und Lesefreude trugen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 in der festlich geschmückten Aula zunächst Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor. In einer zweiten Runde präsentierten sie ihr Können, indem sie aus dem Buch „Irgendwo ist immer Süden“ von Marianne Kaurin ein Kapitel vorlasen. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl. Letztlich überzeugte Josiane Kießlich die Jury insbesondere durch ihren guten Vortrag des Fremdtextes.
Alle klassen- und schulbesten Vorleserinnen und Vorleser wurden mit einer Urkunde von Schulleiter Markus Koschuch ausgezeichnet. Die drei Bestplatzierten erhielten zudem einen Buchgutschein und ein Buchgeschenk. Der Förderverein der Schule übernahm die Finanzierung der Gutscheine, während die Ricker’sche Universitätsbuchhandlung die Buchpräsente zur Verfügung stellte.
Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Text: Mederer
Kinderaugen zum Strahlen bringen – Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule packen Weihnachtsgeschenke für den Weihnachtskonvoi
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
19. November 2025
Die Klasse 9P der Alexander-von-Humboldt-Schule mit ihrer Lehrerin Elena Kurter und Schulsozialarbeiterin Natalya Leib (2. v.l.)
Die Schüler der 9P der Alexander-von-Humboldt-Schule in Gießen haben auch in diesem Jahr wieder mit Herz und Engagement ihre Zeit und Energie in eine Aktion gesteckt, die den wahren Geist der Weihnachtszeit verkörpert. Unter der Leitung von Lehrerin Frau Kurter packten die Schülerinnen und Schüler Päckchen für Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren, die im Rahmen des Weihnachtskonvois an bedürftige Kinder verteilt werden.
Die Päckchen wurden sorgfältig für verschiedene Altersgruppen gepackt: 3- bis 6-jährige, 7- bis 10-jährige und 11- bis 15-jährige Kinder erhielten jeweils altersgerechte Geschenke. Ob Süßigkeiten, Malutensilien oder Schulsachen – alles wurde mit viel Liebe und Hingabe ausgesucht, um den Kindern, denen es an vielen Stellen an den nötigsten Dingen fehlt, eine Freude zu bereiten.
„Es ist so schön zu wissen, dass wir den Kindern in anderen Ländern oder Regionen ein Lächeln schenken können. Ich freue mich, wenn ich mir vorstelle, wie sie sich über die Päckchen freuen“, erklärte ein Schüler. Eine Mitschülerin ergänzte: „Es fühlt sich einfach toll an, zu helfen, besonders in dieser besonderen Zeit, in der es um Geben und Teilen geht.“
Im letzten Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler der 9P noch Geschenke für obdachlose Menschen gepackt. Dieses Jahr haben sie sich bewusst auf Kinder fokussiert, die in schwierigen Verhältnissen leben. Die Päckchen wurden schließlich zum Modehaus Köhler gebracht, wo sie vom Weihnachtskonvoi abgeholt wurden, um an die bedürftigen Kinder verteilt zu werden.
Der Weihnachtskonvoi ist eine deutschlandweite Aktion, die jedes Jahr Tausende von Geschenken für arme und bedürftige Menschen – besonders für Kinder – sammelt und pünktlich zu Weihnachten in verschiedenen Ländern verteilt. Dabei ist es besonders wichtig, den Kindern nicht nur etwas Materielles zu schenken, sondern auch ein Gefühl der Wertschätzung und des Miteinanders.
„Ich finde es wichtig, dass die Schüler nicht nur aus Büchern lernen, sondern auch erfahren, was es bedeutet, anderen zu helfen“, sagte Frau Kurter. „Diese Aktion zeigt ihnen, wie sie als Teil einer größeren Gemeinschaft Verantwortung übernehmen können.“
Der Weihnachtskonvoi sorgt Jahr für Jahr dafür, dass Kinder und Erwachsene in Deutschland und Osteuropa eine kleine Freude erleben. Für die Schülerinnen und Schüler der 9P der Alexander-von-Humboldt-Schule in Gießen wird diese Erfahrung nicht nur eine wertvolle Erinnerung sein, sondern auch eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, auch in der Weihnachtszeit an andere zu denken.
Großer Andrang bei „Hessen spielt Tischtennis“ an der Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
17. Mai 2025
Foto: Mederer
Gießen – Mit solch einem großen Andrang hatte niemand gerechnet: Im Rahmen der landesweiten Initiative „Hessen spielt Tischtennis“, zu der der Hessische Tischtennis-Verband (HTTV) aufgerufen hatte, beteiligte sich die Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen am 6. und 8. Mai mit Mitmachaktionen – und löste damit eine Welle der Begeisterung unter den Schülerinnen und Schülern aus.
Schon im Vorfeld fieberten viele der Aktion entgegen und an den Durchführungstagen bildeten sich lange Schlangen an den Tischtennisstationen auf dem Schulhof. Das Interesse war so groß, dass kurzfristig für Donnerstag zusätzliche Helfer organisiert wurden. Unterstützt wurden die Lehrkräfte und das weitere pädagogische Personal dabei auch von engagierten Schülerinnen und Schülern, die selbst tatkräftig an den Stationen mitarbeiteten.
Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war beeindruckend: Von absoluten Anfängern, die zum ersten Mal einen Tischtennisschläger in der Hand hielten, bis hin zu echten Könnern war alles vertreten. Beim Ball-Tippen wurden teilweise über 700 Kontakte gezählt – ein eindrucksvoller Beweis sportlichen Talents.
Die Ausrichter zeigten sich überrascht und hoch erfreut über die große Resonanz. „Mit so viel Begeisterung hatten wir wirklich nicht gerechnet“, hieß es aus dem Organisationsteam. Kein Wunder also, dass bereits über weitere sportliche Pausenaktionen nachgedacht wird. Auch ein Tischtennisangebot im Rahmen der AG- und Förderbänder wird für das kommende Schuljahr ins Auge gefasst.
Denn der Erfolg zeigt: Die Schülerinnen und Schüler brauchen und schätzen solche Gelegenheiten zum körperlichen Ausgleich, zur Bewegung und zum spielerischen Wettbewerb. Gleichzeitig bieten derartige Angebote eine wertvolle Plattform für Integration, gerade auch für neu zugezogene Kinder und Jugendliche, und könnten langfristig sogar zur Anbindung an lokale Vereine führen.
Mit der Aktion wurde nicht nur der Schulhof zum sportlichen Treffpunkt – es wurde auch ein Impuls gesetzt, wie Schulleben, Bewegung und Gemeinschaft wirkungsvoll verbunden werden können.
Weitere Informationen zur landesweiten Aktion gibt es unter:
👉 www.httv.de/sportentwicklung/aufbruch/hessen-spielt-tischtennis
Radfahren in Kooperation mit dem Liebknechthaus
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
16. Juli 2024
Die Klasse 7a mit ihrer Lehrerin Elena Kurter und Andi Schmidt vom Liebknechthaus
Foto: Kurter
Schon seit langer Zeit besteht eine gute Kooperation zwischen der Alexander-von-Humboldt-Schule und dem der Diakonie zugehörigen Liebknechthaus in der Gießener Weststadt. Diese gute Zusammenarbeit wurde nun zum Schuljahresende erneut genutzt, um den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a mit ihrer Klassenlehrerin Elena Kurter besondere Erfahrungen auf und mit dem Fahrrad zu ermöglichen. Bereits in der fünften und sechsten Klasse konnten viele der Schülerinnen und Schüler Erfahrungen im Fahrradfahren sammeln, sei es im Rahmen des Sportunterrichtes oder in AGs. So war die Freude groß, nun mit „echten Mountainbikes“ des Liebknechthauses auf Tour zu gehen.
Zunächst traf sich die Klasse am Jugendclub im Liebknechthaus mit Andi Schmidt und dessen Praktikanten David. Nachdem die Fahrräder überprüft und die Schüler auf wichtige Regeln hingewiesen wurden, konnten sie sich bei verschiedenen Spielen zur Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit mit den Mountainbikes vertraut machen. Zwei Schülerinnen hatten bislang noch keine Vorerfahrungen im Radfahren sammeln können. Praktikant David machte es sich zur Aufgabe, diese beiden an das Fahrradfahren heranzuführen und ihnen die Angst davor zu nehmen. Am Ende gab es strahlende Gesichter, als sie den „Drahtesel“ recht sicher beherrschten und sogar eine kleine Fahrradtour unternehmen konnten.
Die erfahrenen Radfahrer wurden von Andi Schmidt betreut. Sie konnten ihre Fähigkeiten bei anspruchsvollen Übungen unter Beweis stellen und diese erweitern. Für sie führte am Ende eine größere Tour an der Lahn entlang über die alte Eisenbahnbrücke zu dem beliebten Pumptrail. Hier durften sie sich austoben und ihr Können zeigen, bevor sich schließlich beide Gruppen wieder am Jugendclub trafen. Für alle Beteiligten war klar, dass Aktionen wie diese regelmäßig durchgeführt werden sollten und so die Kooperation beider Institutionen weiter intensiviert werden kann.
Sportabzeichen an der Alexander-von-Humboldt-Schule verliehen
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
22. April 2024
Die Klassen 7a und 10M mit Schulleiter Markus Koschuch (re) und Andreas Wilm bei der Verleihung
Foto: Peis
Auch im vergangenen Jahr stellten sich wieder zwei Klassen der Alexander-von-Humboldt-Schule, Gießens einziger Mittelstufenschule, den Herausforderungen, um das Deutsche Sportabzeichen zu erlangen.
Nun wurden den Schülerinnen und Schülern der Klassen 7a und 10M im Beisein von Schulleiter Markus Koschuch die Abzeichen von Andreas Wilm, Sportabzeichen-Obmann des Sportkreises Gießen, und Sportfachleiterin Susanne Mederer verliehen. In seiner kleinen Ansprache zitierte Markus Koschuch die lateinische Redewendung „Mens sana in corpore sano“ und wies damit auf den wichtigen Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und gutem Lernerfolg hin.
Auch Wilm unterstrich diese Bedeutung und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, weiterhin jährlich das Sportabzeichen abzulegen, zumal das Deutsche Sportabzeichen eine offizielle Auszeichnung der Bundesrepublik ist, das auch bei verschiedenen Bewerbungsverfahren wie zum Beispiel bei der Polizei vorgelegt werden muss. Wilm betonte, dass die geforderten Übungen eine vielseitige sportliche Leistungsfähigkeit unterstützen und daher auch eine breitensportlich orientierte Ausbildung erfordern. Dies bestätigte Sportlehrerin Susanne Mederer, denn die Schülerinnen und Schüler stellten sich nicht nur den leichtathletischen Disziplinen. Mit sehr viel Motivation und Ehrgeiz wurden sämtliche Übungen, vor allem auch im turnerischen Bereich ausprobiert und nach Alternativen gesucht, um möglichst viele Punkte zu sammeln.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn in der Klasse 7a schafften über 60% das Abzeichen, in der Klasse 10M waren es alle Schülerinnen und Schüler, über die Hälfte davon sogar in Gold.
Spaß bei Spielen um den Pokal
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
17. April 2024
Die Klasse 6b mit dem Pokal
Foto: Peis
Völkerball-Turniere haben schon eine lange Tradition an der Alexander-von-Humboldt-Schule. Nachdem jedoch in diesem Schuljahr aus organisatorischen Gründen ein großes Schulturnier abgesagt werden musste, konnte nun erfreulicherweise ein Turnier der Jahrgänge 5 und 6 durchgeführt werden.
Nach einer kurzen Begrüßung und dem Erklären des Spielmodus startete das Turnier mit dem Spiel der Klassen 5a gegen 5b, das zunächst sehr ausgeglichen verlief. Am Ende jedoch hatte die Klasse 5b die Nase vorn und siegte mit 8:3 Punkten.
Im zweiten Spiel traten die beiden sechsten Klassen gegeneinander an. Hier war es bis zum Ende sehr spannend. Letztlich konnte die Klasse 6a mit 3:0 Punkten den Grundstein für den weiteren Turnierverlauf legen.
Nach fünf Spielen waren die Klassen 5b und 6a punktgleich, so dass das letzte Match die Stimmung in der Halle noch einmal kräftig anheizte, ging es doch um dem Gewinn des Pokals. So wurde bis zum Schlusspfiff hart, aber sehr fair gekämpft. Den Sieg konnte letztlich die Klasse 6a für sich verbuchen.
Die anschließende Siegerehrung wurde von den beiden Sportlehrern Susanne Mederer und Ingo Wagner vorgenommen, die die sehr faire und trotzdem voll motivierte Spielweise aller Klassen lobten. Sie bedankten sich außerdem bei der Unterstützung durch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10M, die sowohl als Schulsanitäter als auch als Schiedsrichter die Veranstaltung tatkräftig unterstützten. Nachdem die Klassen ihre Urkunden und die Siegerklasse 6a den begehrten Pokal in Empfang genommen hatten, sah man viele glückliche Gesichter beim Verlassen der Halle und man war sich darüber einig, dass eine solche Veranstaltung unbedingt wiederholt werden sollte, gerne auch wieder mit der gesamten Schulgemeinde.
Buch-Speed-Dating: ein Projekt zur Leseförderung an der AvHS
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
29. Februar 2024
Buch-Speed-Dating an der Alexander-von-Humboldt-Schule
„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“ lautet ein Zitat von James Daniel. Doch dass diese Reise in die Phantasie nur noch wenige Jugendliche wagen, mussten die beiden Deutschlehrerinnen Claudia Kühne und Susanne Mederer feststellen. Nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler ihrer neunten und zehnten Realschulklasse wagen den Griff zum Buch. Um den Schülern aufzuzeigen, wie vielfältig die Welt der Bücher ist und dass beim genauen Hinsehen für jeden Geschmack etwas Passendens zu finden ist, startete die Klasse 10M ein besonderes Projekt mit dem Ziel, die Lesefreude zu wecken.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht ihre Vorlieben ausloten und so eine grobe Vorauswahl treffen konnten, folgte ein Besuch in der Thalia-Buchhandlung im Seltersweg. Mit Fingerspitzengefühl wurde die Klasse bei der Auswahl individuell von zwei Auszubildenden beraten, so dass jede und jeder am Ende ein eigenes Buch finden konnte.
In den folgenden Wochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Werk und erstellten ein Buch-Portfolio, das ihre Arbeit dokumentierte.
Der Höhepunkt und zugleich Abschluss des Projektes war die Präsentation der Bücher. Diese sollte jedoch nicht in der klassischen Form und innerhalb der Klasse stattfinden. Hierzu wurde die Klasse 9M zu einem Buch-Speed-Dating eingeladen. Vorbereitend erhielt die Klasse Kopien der jeweils ersten Seite, ohne jedoch Titel, Autor oder Cover zu erfahren. Orientiert an diesem Textauszug wählten sich die Schülerinnen und Schüler zu einer Vorstellung unterschiedlicher Texte ein.
Am vergangenen Donnerstag war es dann so weit: Die Aula und angrenzende Räumlichkeiten wurden für das Buch-Speed-Dating umgebaut. Die Zehntklässler erwarteten in ihrem Séparée nacheinander die Schülerinnen und Schüler der 9M. Wie bei einem Speed-Dating auch hatten sie zehn Minuten Zeit, um ihr Buch vorzustellen, einen Auszug vorzulesen und Fragen dazu zu beantworten. Neben Klassikern wir „Wir Kinder von Bahnhof Zoo“ wurden auch Werke von Sebastian Fitzek (Flugangst 7a) oder Agatha Christie (Hercule Poirot schläft nie) vorgestellt.
Dieses für beide Klassen neue Format der Präsentation kam sehr gut an. Es herrschte über die gesamte Zeit hinweg eine ruhige, wertschätzende und angenehme Atmosphäre und am Ende konnte die Klasse 9M mit vielen neuen Anregungen nach Hause gehen.
Hoch hinaus – Klasse 7a klettert im Liebknechthaus
Von Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen -
21. Februar 2024
Klasse 7a mit ihren Lehrerinnen Elena Kurter und Marta Lusky unter Anleitung von Andreas Schmidt
Foto: Kurter
Die Klasse 7a der Alexander-von-Humboldt-Schule hatte sich zu Beginn des neuen Schulhalbjahres einen gemeinschaftlichen sportlichen Start gewünscht. Das Liebknechthaus im Leimenkauter Weg bot hierfür nicht zuletzt durch die räumliche Nähe optimale Voraussetzungen. Mit dem Diplom-Pädagogen Andreas Schmidt, der im Liebknechthaus zuständig für den Jugendbereich ist, war auch schnell ein kompetenter Partner zur Unterstützung gefunden.
Nachdem die Klasse bei verschiedenen Kooperationsspielen eindrücklich unter Beweis stellte, dass sie sehr gut in der Lage sind zusammenzuarbeiten, ging es an die Bezwingung der „Westwand“, einer rund zehn Meter hohen Kletterwand. Zunächst gab Andreas Schmidt eine kurze Einführung in die Grundlagen des Kletterns und Sicherns, bevor sich die Schülerinnen und Schüler der Herausforderung stellen durften.
Viel zu schnell ging der Vormittag zu Ende, und sowohl für die Jugendlichen als auch für die begleitende Lehrkraft Elena Kurter war klar, dass diese tolle Kooperation zwischen der Alexander-von-Humboldt-Schule und dem Liebknechthaus weiter fortgeführt und ausgebaut werden sollte.